Wie ich arbeite
„Ich muss erst heilen, damit ich endlich geliebt werde." Das ist ein Gedanke, den viele Frauen mitbringen und der uns regelmäßig in den sozialen Medien begegnet.
Meiner Meinung nach erzeugt er zusätzliches Leid, denn er sagt: So wie ich bin, bin ich nicht genug. Ich muss erst anders werden, um geliebt zu werden, was oft eine Wiederholung der Kindheitserfahrung ist.
Aber du veränderst dich nicht, indem du dich bekämpfst. Veränderung geschieht, wenn du dich dir zuwenden kannst, anstatt dich abwenden zu müssen. Wenn all das, was du über Jahrzehnte von dir weghalten musstest, Raum bekommen darf.
All die Muster, die unser Handeln tagtäglich unbewusst leiten, dürfen Stück für Stück sichtbar werden und das ist etwas, das passiert, wenn es sicher genug ist und der Raum dafür gehalten wird.
Ich habe keine Lösung für dich. Ich weiß nicht, ob das, was dich heute belastet, irgendwann ganz weg sein wird.
Was ich weiß:
Wie du dich darauf beziehst, kann sich verändern.
Was du damit machst, kann sich verändern.
Wie du bei dir bleibst, wenn es schwer wird, das kann sich verändern.
Viele Frauen verstehen ihre Muster im Kopf, haben sich einmal durchanalysiert und trotzdem ändert sich nichts. Weil das Muster nicht im Verstand sitzt, sondern in unserem Nervensystem, in unserem Körper. In dem, was du seit Jahren nicht mehr gespürt hast. Deswegen beginnen wir dort.
Oft ist der Kern, dass du mit dem, was früher zu viel war, allein warst. Nicht das Erlebnis selbst, sondern dass da niemand war, der es mit dir getragen hat. Was ich anbiete, ist genau das: Kontakt und Begleitung. Eine stimmige, ehrliche Reaktion auf das, was du mitbringst. Eine korrigierende Erfahrung – nicht als Technik, sondern als echte Begegnung.
Zugang zu dir bekommen und in Kontakt sein mit dem, was du fühlst. Erkennen, warum du bist wie du bist. Und irgendwann: liebevoller mit dir sein können.

